Beschlossen heißt noch lange nicht gebaut. Demonstration gegen den Bau eines Abschiebeterminals am Münchner Flughafen. Am 24.10. setzen wir am Münchner Flughafen ein klares Zeichen für eine offene und solidarische Stadtgesellschaft. Wir wollen nicht in einer Gesellschaft leben, in der Menschen in Angst vor Abschiebung leben müssen. Wir fordern deshalb die Politik und insbesondere die Flughafen München GmbH auf, die Pläne zur Ausweitung der Abschiebeinfrastrukturen zu stoppen. Der Widerstand gegen das Bauvorhaben wächst. Bereits über 120 Organisationen und 1700 Einzelpersonen haben sich dem Appell gegen das Bauvorhaben angeschlossen. Die Kampagne hat dafür gesorgt, dass die Planung des Abschiebeterminals hochumstritten ist. Auch der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause und die beiden Vertreterinnen von Ver.di haben dagegen gestimmt und sich öffentlich gegen das Bauvorhaben positioniert. München muss solidarisch bleiben!
Gerade in Zeiten europaweit verschärfter Migrationspolitik und autoritärer Tendenzen muss München ein klares Zeichen setzen: Solidarität ist Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Angstnarrative und rechtspopulistische Diskurse dürfen nicht die Politik bestimmen. Menschenrechte müssen auch unter Druck verteidigt werden.
Seid dabei. Unterstützt die Demo gegen den Bau eines Abschiebeterminals am Münchner Flughafen.
