Palaver. Omas gegen Rechts. Interkultureller Austausch im Pop-up-Raum L 47 im Neuen Rathaus, Marienplatz

Auf Einladung von Sarah Bergh und Sara Mack können wir den Raum zweimal zweimal nutzen für Gespräche mit Frauen, die selbst oder deren Eltern aus dem Ausland nach München gekommen sind.
Bei Tee und Kuchen lernten wir OMAS am 25.1. Vertreterinnen des großen Dachverbands Morgen e.V. und des Münchner Migrationsbeirats kennen. Zusätzlich hatten OMAS Frauen aus ihrem privaten Kreis eingeladen. Wir sprachen über Schwierigkeiten des Ankommens, wenn alles fremd ist, vor allem auch die Sprache. Zur Willkommenskultur in München hörten wir vorsichtige Aussagen, keine pauschalen Urteile. Und was die allzu oft gestellte Frage angeht „Wo kommst Du her? Wo kommst Du eigentlich her?“, kommt es nach Aussagen der Befragten sehr auf den Ton und den Kontext an.
Die beiden Treffen sind ein Anfang. Wir werden sehen, was sich daraus für die interkulturelle Ausrichtung der Münchner Omas gegen Rechts ergibt.

Herzliche Einladung zum zweiten Treffen am 15.2.2023, 15 bis 18 Uhr!

 

 

Mahnwache für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2023

Demokratie braucht Erinnerung. Auch an diesem 27.1.23 erinnerten die Omas gegen Rechts München in der Sendlingerstraße mit einer Mahnwache an die Opfer des Nationalsozialismus.  Anlass für den Internationalen Holocaust-Gedenktag ist die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am  27.1.1945 durch die Rote Armee.

München erinnern eröffnet eine Begegnungsstätte in der Dienerstraße

Am 22.1.2023 wurde in der Dienerstraße eine Begegnungsstätte für die Hinterbliebenen der Opfer des Attentats im OEZ eröffnet. Die Hinterbliebenen haben lange für diesen Raum gekämpft und wünschen sich von der Stadt, dass es ab Juli 23 eine dauerhafte Begegnungsstätte geben wird. Die Omas gegen Rechts München unterstützen die Hinterbliebenen in ihren Anliegen.

 

Gedenken an Corinna Tartarotti

Am 7.1.23 fand in der Schillerstrasse eine Gedenkveranstaltung für 15 Opfer rechtsterroristischer Anschläge der „Gruppe Ludwig“. statt. An diesem Tag jährte sich zum 39. Mal deren rechtsextremistischer Brandanschlag auf den Münchener Nachtclub „Liverpool“, bei dem zahlreiche Menschen verletzt worden waren. Corinna Tartarotti, die an der Garderobe gearbeitet hatte, erlag nach 3 Monaten ihren Verletzungen. Rednerinnen der Antisexistischen Aktion München, des Antifaschistischen Aida-Archivs und von München-Erinnern (rechtsterroristischer OEZ-Anschlag von 2016) erinnerten namentlich an die Opfer. Für uns Omas gegen Rechts ist es ein Anliegen, dieses Gedenken zu unterstützen.

www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-rechter-terroranschlag-gedenktafel-gruppe-ludwig-1.5727853

Gegen das Vergessen! Aufruf zur Gedenkkundgebung am 7.1.23

Entgegen der ursprünglichen Planungen wollen wir dieses Jahr die Kundgebung in Gedenken an Corinna Tartarotti und Oury Jalloh wieder in der Münchner Schillerstraße machen. Hier kommt unser Aufruf für die Gedenkkundgebung am 7. Januar 2023 um 16 Uhr in der Schillerstraße. 

Benefizveranstaltung für die Hinterbliebenen des OEZ Terroranschlags am 22.7.2016

Am 17.12.2022 im Saal X/HP8, haben im Rahmen der Veranstaltung (OUR) STORIES. REMEMBERING IS RESISTANCE, die Angehörigen der Opfer des Terroranschlages im OEZ am 22.7.2016, in einer Podiumsdiskussion ihre Erfahrungen geschildert und Ihre Forderungen kundgetan :

-Verankerung des Jahrestages (22. Juli) im kollektiven Gedächtnis der Münchnerinnen und Münchner -Eigenverantwortliche Gestaltung des Gedenktages -Mietfreier Raum als Treffpunkt für Betroffene und Unterstützer:innen -den Tatort im Sinne eines würdigen Gedenkens neu einrichten (am Tatort befindet sich nach wie vor ein McDonald’s) -Gräber, die über den Tod der Angehörigen hinaus bestehen und gepflegt werden.

   

Wir, die Omas gegen Rechts München, sind im Herzen tief berührt von den tapferen Angehörigen und werden die Betroffenen in ihren Anliegen weiterhin unterstützen.

Omas gegen Rechts demonstrieren für sozialen Zusammenhalt

Freitag, 16.12.2022, letzte Demo der Omas gegen Rechts München in diesem Jahr. Diesmal bei Schnee in München Neuperlach-Zentrum. Mit dabei Bahar Auer von KulturBunt-Neuperlach. Lisa und Uschi hielten in der frostigen Kälte jeweils eine kurze Rede über die Werte unserer Demokratie und dass wir sie für unsere Kinder und Enkelkinder erhalten müssen. Dafür lohnt es sich auch bei Schneegestöber auf die Straße zu gehen. Ja zur Demokratie. Solidarisch gegen die Feinde der Demokratie. Gemeinsam gegen Hass und Hetze. Wir kommen wieder, nächstes Jahr.

 

 

 

Omas gegen Rechts München beim Konzert der Sportfreunde Stiller, 26.11.22, im Circus Krone

„Wir Sportfreunde Stiller, finden Euch sowie Euer Auftreten so wichtig wie toll. Jederzeit unterstützenswert.“ So durften wir einen Infostand beim Konzert im Circus Krone aufstellen, einige neue Fans gewinnen und das ausverkaufte Konzert erleben. Und wir hatten richtig Spaß!. Eine tolle Ergänzung unserer Herbstaktion!   sportfreunde-stiller.de

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-sportfreunde-stiller-konzert-circus-krone-1.5704450

Unsere erste selbstorganisierte Kundgebung „ Ja zur Demokratie“ Omas gegen Rechts München am Freitag, 25.11.22 auf dem Odeonsplatz

Wir hatten drei Redebeiträge von den Münchner Omas Claudia, Eva und Lisa. Unsere über 80jährige Oma Gisela las das wunderbare Gedicht „Ansprache an die Millionäre“ von Erich Kästner. Karin und Heidi trugen Konstantin Weckers Lied „SAGE NEIN“ und berühmte Worte von Martin Niemöller vor „Als die Nazis die Kommunisten holten“. Gastbeiträge kamen von Micky Wenngatz, „München ist bunt“ und von Jana, „Fridays for Future“. Mit zwei seiner Lieder unterstützte der Münchner und Liedermacher Josef Hien unser Anliegen. Ein 13-jähriger kam spontan auf die Bühne, erzählte von seinen Rassismus-Erfahrungen und lobte die Aktion der OMAS. Es war ein sehr runder Abschluss unserer Herbstaktion. #josefhien

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-omas-gegen-rechts-kundgebung-1.5703859

 

 

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