
© OGR
Jedes Jahr am 8. März zum Frauentag gehen Frauen auf die Straße, um gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen zu demonstrieren. Seit 2025 ist feminism.unstoppable dabei. Ein Bündnis, das von Privatpersonen aus dem Umfeld der IMMA, mit der der KJR Kreisjugendring zum Beispiel über das Fachforum Mädchen*arbeit eng zusammenarbeitet, getragen wird. Dieses Jahr fand die Demo am Sonntag, 8. März um 13 Uhr auf dem Rindermarkt statt. Gemäß seiner Leitlinien setzt sich der KJR u.a. für Gleichberechtigung und parteiliche Mädchen*arbeit ein, deshalb hat der KJR-Vorstand beschlossen, den Demo-Aufruf von feminism unstoppable zu unterstützen. Die Demonstration wurde auch von den OMAS GEGEN RECHTS begleitet und auf der Kundgebung am Rindermarkt, der, ob der vielen Menschen aus allen Nähten platzte, hielt OMA Claudia eine eindrucksvolle Rede. „Wir die OMAS GEGEN RECHTS haben uns in den letzten Wochen mit vielen Aktionen zur Kommunalwahl für ein buntes und demokratisches München eingesetzt. Wir wollen einen Stadtrat, der für Demokratie, für eine solidarische und offene Stadtgesellschaft, für Vielfalt, für den Schutz von Frauen, Mädchen und queeren Menschen, für Klimaschutz, für bezahlbaren Wohnraum, ein respektvolles Miteinander und gegen Rechtsextremismus einsteht. So ist zum Beispiel die Vergewaltigung in der Ehe strafbar, wenn auch erst seit 1997. Und damals haben einige bekannte Politiker dagegen gestimmt. Und auch heute sind Frauen immer noch stark von Gewalt betroffen. Es geschieht fast jeden Tag ein Femizid. Umso erfreulicher, dass über 6000 Demonstrant: innen an dem Demonstrationszug vom Rindermarkt zur Theresienwiese teilgenommen haben. Es war ein lauter und fröhlicher Demonstrationszug und wir danken feminism unstoppable für die Organisation.
Ein Plakat hat uns besonders gut gefallen „real men are feminists“.
