
Bild von Alois Dallmayr, aus dem Archiv des Bezirks OBB. Foto OGRM
Die OMAS GEGEN RECHTS München unterstützen die Gedenkinitiative für NS-„Euthanasie“-Opfer.
In ihrer Schaufenster-Ausstellung “Unerhörte Eingaben” in der Kaufingerstraße zeigt die Initiative die Werke von drei ermordeten PatientenkünstlerInnen und weist auf die systematische Ermordung von Kranken während der NS-Herrschaft hin.
Alois Dallmayr (1883-1940), Heinrich Emmerling (1912-1943) und Maria Winterhalter (1892-1945) sind drei von mehr als 2.000 Münchner Opfern der Krankenmorde.
Bis heute zählen die im NS-“Euthanasie”-Programm ermordeten Menschen mit Behinderungen und Erkrankungen zu den vergessenen Opfern. Erst im Jahr 2025 wurden sie als Verfolgte des NS-Regimes anerkannt. Und heute besteht wieder die Gefahr, dass Menschen mit Behinderungen aus der Gesellschaft ausgeschlossen oder verbannt werden.
Die Ausstellung ist noch bis 3. März in der Kaufinger Str. 26 zu sehen, das Begleitprogramm und weitere Details finden Sie hier
Samstagvormittag besuchen manchmal zwei OMAS GEGEN RECHTS München die Schaufenster-Ausstellung und hoffen, dass mehr Passant*Innen darauf aufmerksam werden.
- Bild H.Emmerling (c) Archiv Bezirk Obb
- Schaufenster-Ausstellung
- Kaufingerstr. 26 Fotos (c) OGRM



