
©STUDIOCANALZiegler Film Ann Ray
Ein malerisches Grundstück an einem See nahe Berlin ist Schauplatz für die historischen Erschütterungen des 20. Jahrhunderts.
Beginnend in den 1930er Jahren erwirbt ein jüdischer Tuchfabrikant für seine Familie einen Teil dieses Grundstücks, muss den Besitz jedoch bald wieder zu einem Spottpreis an einen Architekten verkaufen, weil er als Jude Deutschland verlassen muss. Der Architekt und seine Frau errichten auf dem Grundstück ein Haus im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die ehrgeizigen Pläne des Architekten, zusammen mit Albert Speer ein neues Berlin zu errichten, scheitern. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs versucht der Architekt sich in Ostberlin zu verwirklichen, scheitert jedoch im DDR-System und flieht mit seiner Frau in den Westen.
Das Haus wird einer kommunistischen Schriftstellerin und ihrem Mann übertragen, die die Nazi-Zeit im sowjetischen Exil überlebten. Die Enkelin wird dort in den Jahren bis zum Mauerfall ihre Sommer verbringen. Sie möchte das Haus ganz übernehmen. Aber nach dem Mauerfall 1989 meldet sich die Erbengemeinschaft der ursprünglichen Besitzer.
Lisa von den OMAS GEGEN RECHTS hält diesen Film für sehenswert.
In Kooperation mit dem Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern zeigt das City-Kino den Film Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte. Sondervorstellung am Montag, 12.10.26, 19:30 Uhr, City-Kino, Sonnenstraße 12a, 80331 München. Vorstellung mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Volker Schlöndorff. Moderation: Günter Keil, Journalist und Literatur-Podcaster.
Karten im VVK beim Kino unter folgendem Link

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