Zum Suizid von Dr. Lisa-Maria Kellermayr

Wir Omas gegen Rechts München drücken unsere Bestürzung über den Tod von Dr. Lisa-Maria Kellermayr aus. Hass und Gewalt aus der Impfgegner- und Querdenker-Szene schrecken nicht davor zurück, Menschenleben zu zerstören. Hinter der persönlichen Tragik sind Muster zu erkennen, die sich nun schon durch Jahrzehnte ziehen: rechter Terror sowohl digital als auch analog, gleichzeitig ein eklatanter Mangel an Unterstützung und Schutz durch die verantwortlichen Exekutivorgane. In diesem Fall konnte Dr. Kellermayr auch nicht auf die Hilfe des berufsständischen Verbandes zählen.

Was muss noch alles passieren, bis wir uns als Zivilgesellschaft der rechtsextremen Bedrohung konsequenter entgegenstellen?

MÜNCHEN ERINNERN! Trauermarsch und Gedenkakt am 22.7.22 zum OEZ-Anschlag vom 22.7.16

 

UnterstützerInnengruppen aus München in Verbindung mit dem Tribunal NSU-Komplex gelang es, zeitgleich sowohl einen denkwürdigen Trauermarsch in München als auch Gedenkveranstaltungen in zahlreichen deutschen Städten (Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Jena, Leipzig, Magdeburg, Münster, Offenbach, Regensburg, Rostock, Weiden und Zwickau) zu organisieren.Hunderte von Menschen folgten dem Aufruf, an der Auftaktkundgebung am Odeonsplatz, am Trauermarsch (Zwischenstopps NS-Dokumentationszentrum und Oberlandesgericht) und an der abschließenden Gedenkveranstaltung am OEZ teilzunehmen.

Grußbotschaften und Redebeiträge aus ganz Deutschland (Mölln, München und Dortmund: NSU und Oktoberfest-Attentat, Hanau, Halle) verdeutlichten, dass all diese Anschläge einen rechtsextremen und rassistischen Hintergrund haben.

Es gelang den Veranstaltern, Hinterbliebene  und UnterstützerInnen mit beeindruckenden Beiträgen zu Wort kommen zu lassen. Besonders die Botschaften der Angehörigen der Opfer berührten und ergriffen uns 13 Omas zutiefst.

Mehr dazu:

https://muenchen-erinnern.de/

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/oez-anschlag-trauermarsch-muenchen-jahrestag-1.5626268

Konzert der „Fantastischen Vier“ am 24. und 25. Juni 2022 auf der Königsplatz

Auf Initiative von „Laut gegen Nazis“ wurden die Omas gegen Rechts Deutschland Bündnis eingeladen, im Umfeld der Jubiläumstour der „Fanatischen Vier“ mitzuwirken, um unsere Arbeit bekannt zu machen.

Die Stimmung war umwerfend, die Fans haben uns angesteckt mit ihrer Begeisterung.

Wir bedanken uns für die vielen positiven Reaktionen, die anregenden Gespräche und die tolle Unterstützung durch die Omas gegen Rechts Ingolstadt.

 

 

 

 

 

Tonspur- und Video-Projekt der OMAS GEGEN RECHTS – Deutschland-Bündnis zum 8. Mai

Der Krieg in der Ukraine beunruhigt auch die OMAS GEGEN RECHTS außerordentlich, wühlt bei Vielen alte Erinnerungen auf, erschüttert Gewissheiten und das Vertrauen in die Zukunft. Welche Haltung finden wir zum Krieg und zur „Zeitenwende“ in der deutschen Politik?
Eine bayerische OMA schrieb sich ihre Erschütterung über verlorene Leben auf beiden Seiten der Front, über Hass und Zerstörung als Folgen dieses Krieges von der Seele und gab so den Anstoß zu Reflexionen, Geschichten und Statements anderer OMAS aus allen Teilen Deutschlands. Am 8. Mai erschien dieses Video über Krieg und Frieden: http://www.youtube.com/watch

 

Kongress der OMAS GEGEN RECHTS am 7./8. Mai in Halle/Saale „Strategien und Strukturen der extremen Rechten und Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Gegenaktivitäten“

Teilnahme der Omas gegen Rechts aus München

Endlich wieder ein überregionales Vernetzungstreffen, endlich wieder persönliches Kennenlernen und Austausch, nachdem zwei Jahre lang Videokonferenzen und Chatgruppen für Zusammenhalt und Vernetzung genügen mussten. Hallenser OMAS waren die Gastgeberinnen für Aktive aus sieben Bundesländern, darunter neun Frauen aus München. Drei große Themenblöcke wurden von hochqualifizierten Expert:innen präsentiert und intensiv diskutiert:

  1. Extrem-Rechte Strukturen und Strategien der zivilgesellschaftlichen Gegenwehr
  2. Workshop Versammlungsrecht: Rechtsgrundlagen, Praktische Fragen, Praxisbeispiele
  3. Workshop gegen Verschwörungsmythen und Stammtischparolen

Die Erfahrungen und Bedürfnisse der OMAS GEGEN RECHTS standen durchweg im Mittelpunkt und vermittelten so ein differenziertes Bild der politischen Lage und Aktionen in den verschiedenen Regionalgruppen. Der fruchtbare Austausch im Rahmen eines Fachkongresses soll unbedingt wiederholt werden. Vielleicht 2023 in München?

Teilnehmerinnen des Kongresses führten am Vorabend des 8. Mai eine Mahnwache auf dem Marktplatz durch, bei der sie ihr Gemeinschaftsprojekt „Tonspur zu Krieg und Frieden“ zu Gehör brachten.

Preisverleihung Münchner Lichtblicke 2021 im Alten Rathaus München

Der Förderpreis wird jedes Jahr für besonderes soziales Engagement von der Lichterkette e.V., dem Migrationsbeirat der Stadt München und der Landeshauptstadt München verliehen. Die Auszeichnung ging dieses Jahr erstmals nur an Frauen. In der Kategorie Projekte ging der Preis 2021 an die OMAS GEGEN RECHTS MÜNCHEN für ihr Projekt Tausende Stimmen gegen Rechts. Die Jury lobt die Teilnehmerinnen, die „vor der Bundestagswahl die schweigende Mehrheit in München zu persönlichen Stellungnahmen gegen den zunehmenden Rechtsruck und für das Vertrauen in eine funktionierende Demokratie bewegen wollten“. Die Laudatio hielt Sarah Bergh.

Foto: Walter KornFoto: Walter Korn

https://sz.de/1.5578773

 

„Fürs Klima und gegen den Krieg“ FFF

„Fürs Klima und gegen den Krieg“ rief Fridays vor Future München am 25.3.2022 zu einer Demo auf dem Königsplatz auf. Münchner Omas waren dabei. Sehr beeindruckend: Die Kunstaktion mit 3000 Demo-Schildern.

Internationale Wochen gegen Rassismus in München, Omas gegen Rechts auf dem Heidemarkt am 23.3.2022

 

 

 

 

 

 

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben sich eine Reihe von Einrichtungen in Freimann zusammengetan und eine Wanderausstellung organisiert.  Mit dabei sind u.a. der Freizeittreff Freimann, das Familienzentrum des Kinderschutz  München, der Heidetreff (Nachbarschaftstreff), die LOK Lernwerkstatt, das Münchner Förderzentrum (MFZ), das ASZ Freimann und die Mohr-Villa. Am Mittwoch, dem 23. März war die Ausstellung bei wunderbarem Wetter auf dem Heidemarkt. Da waren auch wir, die Omas gegen Rechts, mit einer Performance dabei, die vom Publikum mit viel Beifall und Zuspruch bedacht wurde.

Auf den Hinterteilen der Omas sind Hassparolen angebracht, was sie nicht wissen. Bis Gisela kommt und sie darauf aufmerksam macht. Die Parolen werden zerrissen und dafür T-Shirts mit „guten“ Parolen aus dem Koffer gezogen.

 

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