Tonspur- und Video-Projekt der OMAS GEGEN RECHTS – Deutschland-Bündnis zum 8. Mai

Der Krieg in der Ukraine beunruhigt auch die OMAS GEGEN RECHTS außerordentlich, wühlt bei Vielen alte Erinnerungen auf, erschüttert Gewissheiten und das Vertrauen in die Zukunft. Welche Haltung finden wir zum Krieg und zur „Zeitenwende“ in der deutschen Politik?
Eine bayerische OMA schrieb sich ihre Erschütterung über verlorene Leben auf beiden Seiten der Front, über Hass und Zerstörung als Folgen dieses Krieges von der Seele und gab so den Anstoß zu Reflexionen, Geschichten und Statements anderer OMAS aus allen Teilen Deutschlands. Am 8. Mai erschien dieses Video über Krieg und Frieden: http://www.youtube.com/watch

 

Kongress der OMAS GEGEN RECHTS am 7./8. Mai in Halle/Saale „Strategien und Strukturen der extremen Rechten und Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Gegenaktivitäten“

Teilnahme der Omas gegen Rechts aus München

Endlich wieder ein überregionales Vernetzungstreffen, endlich wieder persönliches Kennenlernen und Austausch, nachdem zwei Jahre lang Videokonferenzen und Chatgruppen für Zusammenhalt und Vernetzung genügen mussten. Hallenser OMAS waren die Gastgeberinnen für Aktive aus sieben Bundesländern, darunter neun Frauen aus München. Drei große Themenblöcke wurden von hochqualifizierten Expert:innen präsentiert und intensiv diskutiert:

  1. Extrem-Rechte Strukturen und Strategien der zivilgesellschaftlichen Gegenwehr
  2. Workshop Versammlungsrecht: Rechtsgrundlagen, Praktische Fragen, Praxisbeispiele
  3. Workshop gegen Verschwörungsmythen und Stammtischparolen

Die Erfahrungen und Bedürfnisse der OMAS GEGEN RECHTS standen durchweg im Mittelpunkt und vermittelten so ein differenziertes Bild der politischen Lage und Aktionen in den verschiedenen Regionalgruppen. Der fruchtbare Austausch im Rahmen eines Fachkongresses soll unbedingt wiederholt werden. Vielleicht 2023 in München?

Teilnehmerinnen des Kongresses führten am Vorabend des 8. Mai eine Mahnwache auf dem Marktplatz durch, bei der sie ihr Gemeinschaftsprojekt „Tonspur zu Krieg und Frieden“ zu Gehör brachten.

Preisverleihung Münchner Lichtblicke 2021 im Alten Rathaus München

Der Förderpreis wird jedes Jahr für besonderes soziales Engagement von der Lichterkette e.V., dem Migrationsbeirat der Stadt München und der Landeshauptstadt München verliehen. Die Auszeichnung ging dieses Jahr erstmals nur an Frauen. In der Kategorie Projekte ging der Preis 2021 an die OMAS GEGEN RECHTS MÜNCHEN für ihr Projekt Tausende Stimmen gegen Rechts. Die Jury lobt die Teilnehmerinnen, die „vor der Bundestagswahl die schweigende Mehrheit in München zu persönlichen Stellungnahmen gegen den zunehmenden Rechtsruck und für das Vertrauen in eine funktionierende Demokratie bewegen wollten“. Die Laudatio hielt Sarah Bergh.

Foto: Walter KornFoto: Walter Korn

https://sz.de/1.5578773

 

„Fürs Klima und gegen den Krieg“ FFF

„Fürs Klima und gegen den Krieg“ rief Fridays vor Future München am 25.3.2022 zu einer Demo auf dem Königsplatz auf. Münchner Omas waren dabei. Sehr beeindruckend: Die Kunstaktion mit 3000 Demo-Schildern.

Internationale Wochen gegen Rassismus in München, Omas gegen Rechts auf dem Heidemarkt am 23.3.2022

 

 

 

 

 

 

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus haben sich eine Reihe von Einrichtungen in Freimann zusammengetan und eine Wanderausstellung organisiert.  Mit dabei sind u.a. der Freizeittreff Freimann, das Familienzentrum des Kinderschutz  München, der Heidetreff (Nachbarschaftstreff), die LOK Lernwerkstatt, das Münchner Förderzentrum (MFZ), das ASZ Freimann und die Mohr-Villa. Am Mittwoch, dem 23. März war die Ausstellung bei wunderbarem Wetter auf dem Heidemarkt. Da waren auch wir, die Omas gegen Rechts, mit einer Performance dabei, die vom Publikum mit viel Beifall und Zuspruch bedacht wurde.

Auf den Hinterteilen der Omas sind Hassparolen angebracht, was sie nicht wissen. Bis Gisela kommt und sie darauf aufmerksam macht. Die Parolen werden zerrissen und dafür T-Shirts mit „guten“ Parolen aus dem Koffer gezogen.

 

Friedensdemonstration auf dem Königsplatz am 2.3.2022

 

Auf einer beeindruckenden Friedensdemonstration auf dem Königsplatz in München am 2.3.2022, demonstrieren 45.000 Menschen ihre Solidarität mit der Ukraine und fordern Putin lautstark auf, diesen sinnlosen Krieg in der Ukraine sofort zu beenden. Allen Redner*innen, u.a. Dieter Reiter, Markus Söder, Ilse Aigner, Charlotte Knobloch, Bernhard Stiedl, Katharina Schulze und dem ukrainischen Generalkonsul Yuriy Yarmilko, war das Entsetzen über Putins sinnlosen Krieg in die Gesichter geschrieben. Alle verurteilen den Angriff auf das ukrainische Volk aufs schärfste und fordern Putin auf, diesen sinnlosen, furchtbaren Krieg sofort zu beenden.

Weitere Bilder und Informationen über die Friedensdemonstration in München findet ihr unter:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-koenigsplatz-demo-ukraine-bilder-1.5540131

Menschenkette für Samstag, 26.2.2022, ABGESAGT!

Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine sagt das Bündnis “#GemeinsamSolidarisch – Rote Linie Gegen Verschwörungsideologien” die für kommenden Samstag, den 26.02.2022, angesetzte Menschenkette ab. Die Bilder aus der Ukraine bestürzen uns zutiefst und wir setzen uns für eine schnelle, friedliche Lösung ein.❗️

„#GemeinsamSolidarisch – Rote Linie gegen Verschwörungsideologien“

Am Samstag, 26.02.2022 um 14:00 Uhr, findet die Aktion „#GemeinsamSolidarisch – Rote Linie gegen Verschwörungsideologien“ statt. Mit einer Menschenkette um den Münchner Altstadtring soll eine klare Abgrenzung (rote Linie) gegen Verschwörungsideologien symbolisiert werden. Das Bündnis wurde von jungen Menschen der Zivilgesellschaft initiiert. Es soll ausgehend vom Altstadtring eine Menschenkette gebildet werden. Sollte sich herausstellen, dass mehr Menschen kommen als erwartet, kann spontan und formlos auf den Mittleren Ring umgemeldet werden. Zur Sicherstellung der Mindestabstände und der bildlichen Umsetzung der „Roten Linie“ bekommen alle Teilnehmenden ein zwei Meter langes rotes Band in die Hand. Wir Omas gegen Rechts sind dabei und treffen uns am Samstag, 26.2.22, 13.55 Uhr vor der Theatinerkirche am Odeonsplatz

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