Unsere erste selbstorganisierte Kundgebung „ Ja zur Demokratie“ Omas gegen Rechts München am Freitag, 25.11.22 auf dem Odeonsplatz

Wir hatten drei Redebeiträge von den Münchner Omas Claudia, Eva und Lisa. Unsere über 80jährige Oma Gisela las das wunderbare Gedicht „Ansprache an die Millionäre“ von Erich Kästner. Karin und Heidi trugen Konstantin Weckers Lied „SAGE NEIN“ und berühmte Worte von Martin Niemöller vor „Als die Nazis die Kommunisten holten“. Gastbeiträge kamen von Micky Wenngatz, „München ist bunt“ und von Jana, „Fridays for Future“. Mit zwei seiner Lieder unterstützte der Münchner und Liedermacher Josef Hien unser Anliegen. Ein 13-jähriger kam spontan auf die Bühne, erzählte von seinen Rassismus-Erfahrungen und lobte die Aktion der OMAS. Es war ein sehr runder Abschluss unserer Herbstaktion.

 

 

Herbstaktion Omas gegen Rechts München

Auch am Freitag, 18.11.22, gings bei Regen wieder durch Schwabing. Wir waren eine recht kleine Gruppe und wollten schon die Demo absagen. Da kamen drei junge Frauen von der Antifa zu unserer Unterstützung – Danke dafür – und schon gings los. Laut ging es über die Clemensstraße bis zum Hohenzollernplatz. Auf dem wir uns nur eine halbe Stunde aufgehalten haben, da es leider nicht aufgehört hat zu regnen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, Fotos für die Aktion „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ zu machen. Das war der letzte Demozug unserer Herbstaktion. Nächsten Freitag sehen wir uns auf dem Odeonsplatz. 25.11.2022   15.00h  Kundgebung der Omas gegen Rechts München mit Partner:Innen und Künstler:Innen
  
              
Die Demo zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen findet ebenfalls am Freitag, den 25.11.22 statt. Ab 18:00 Uhr Auftaktkundgebung am Josephsplatz, organisiert vom Münchner Bündnis 8. März. Die Demoroute wird noch bekannt gegeben.

Veranstaltung „(Ohn)Macht: Wie Betroffene rechter Gewalt gegen das Vergessen kämpfen“

 

Am 5.11.22 fand im NS-Dokumentationszentrum München zu diesem Thema ein wichtiges Podiumsgespräch in Kooperation mit dem Münchner Forum für Islam statt. Wir waren beeindruckt und berührt, wie sich die Betroffenen inzwischen über religiöse Unterschiede und regionale Entfernungen hinweg zusammenschließen und einander unterstützen.  Das Engagement des NS-Doku-Zentrums bestätigt das Anliegen der Omas gegen Rechts, dass Betroffenen rechter Gewalt Raum, Zeit und das Wort erteilt werden: Samet Leyla, Sibel Leyla, Armin Kurtovic und Naomi Henkel-Guembel. Bisher mussten wir erleben, dass im Zusammenhang mit den rassistischen Anschlägen in München 2016 (Olympia Einkaufszentrum), Halle 2019 und Hanau 2020 eher die Täter im Vordergrund standen.

Wir von den Omas gegen Rechts wollen die Betroffenen in ihren Anliegen weiterhin unterstützen.

Ihre Forderungen:

-Verankerung des Jahrestages (22. Juli) im kollektiven Gedächtnis der Münchnerinnen und Münchner

-Eigenverantwortliche Gestaltung des Gedenktages

-Mietfreier Raum als Treffpunkt für Betroffene und Unterstützer:innen

-den Tatort im Sinne eines würdigen Gedenkens neu einrichten (am Tatort befindet sich nach wie vor ein McDonald’s)

-Gräber, die über den Tod der Angehörigen hinaus bestehen und gepflegt werden

Eva Heinloth

Eva Winterer

Demo der Omas gegen Rechts am 11.11.2022 in München Schwabing

Omas gegen Rechts bei der Freitagsdemo am 11.11.22. Diesmal haben wir die Clemensstraße bis zum Hohenzollernplatz in Schwabing „beschallt“. Nächsten Freitag, 18.11.22 kommen wir wieder. Gleiche Strecke. Wir freuen uns auf Euch.

und bei der Gegendemo am 9.11.2022 auf dem Max-Joseph-Platz

 

 

 

 

Herbstaktion der Omas gegen Rechts München

Drei Generationen beim zweiten Demo-Zug der OMAS am 4.11. gegen Hass und Hetze, für Mut statt Wut

Trotz Nieselregen kamen gut 20 OMAS GEGEN RECHTS zum Stachus, und mit ihnen zogen zwei OPAS, ein Vater und zwei Enkel die Sonnenstraße entlang. So kann’s weitergehen! Ältere und junge Frauen und Männer sowie Enkel sind bei den wöchentlichen Aktionen willkommen.
In der Sendlinger Straße fragten zwei Schwedinnen nach Tipps, wie sie zuhause eine OMAS-Gruppe starten können. „Just start!“ gaben wir ihnen als Rat mit. In Österreich und Deutschland entstand die Bewegung überall aus der Initiative weniger Frauen.
An den nächsten beiden Freitagen weichen wir wegen Aufbau von Adventsmärkten in der Innenstadt nach Schwabing aus.
Start um 14.30 Uhr Ecke Leopold-/Ungererstraße, Zug mit Kochtopf-Geklapper und Sprechchören durch Schwabinger Straßen; Schlusskundgebung ab 15.30 Uhr auf dem Hohenzollernplatz

Besuch bei den Omas gegen Rechts in Dresden am 22.10.2022

Dresden ist richtig gut. Ich bin beeindruckt. Es gibt dort offenbar eine gut vernetzte „Szene“, die sich mit Phantasie, Mut und Selbstbewusstsein gegen die Rechten, gegen Rechtsaußen, gegen Verschwörungstheorien, gegen die Nazis stellt, unterstützt von Liedermachern und Kunstschaffenden – und mittendrin die Dresdner Omas gegen Rechts. Sie haben zu einer Begegnung am 22. Oktober bundesweit aufgerufen. Gekommen sind Omas (auch zwei männliche) aus Köln, Bonn, Osnabrück, Berlin, Halle, ein solidarischer Hund und zwei Omas aus München. Die Veranstaltung des „Solidarischen Herbstes“, von Campact und Gewerkschaften organisiert, beginnt mit einer Kundgebung auf dem Platz des „Goldenen Reiters“. Das Standbild des Goldenen Reiters ist schon von ferne zu sehen. (Er hatte mir den Weg gewiesen.) Der anschließende Demonstrationszug führt durch die Stadt und endet am Theaterplatz. Trommelnde Jugendgruppen signalisieren den Passant(inn)en; es gibt Menschen in dieser Stadt, die sich für Menschenwürde und Menschenrechte einsetzen, die dem Hass und der Hetze entgegentreten, und es sind nicht wenige. Zu Beginn und am Ende werden – wie üblich – Reden gehalten – die von Rashid Naser, Bundestagsabgeordnete der SPD, ist mir vor allem in Erinnerung: Sie beklagt, wie sehr die Herkunft in unserem Land nach wie vor eine Rolle spielt für die Teilhabe am politischen Leben. Der frühabendliche Besuch im Szene-Club „Tante Lu“ mit einem Benefizkonzert von „solisound“ bildet den Höhepunkt. Die verschiedenen Gruppen, die sich für eine „Solidarische Gesellschaft“ einsetzen, haben ihre Stände aufgestellt, so auch die Omas. Der Liedermacher, ehemalige Thomaner-Chor-Sänger und Mitglied der Band Die Prinzen, Sebastian Krumbiegel, spielt überwiegend eigene Songs, aber auch solche von seinem guten Freund Udo Lindenberg. Mit einem gemeinsamen Abendessen endet ein ereignisreicher Tag. Verfasst von Ursula Meier-Credner

 

 

Start der Herbst-Aktion der Omas gegen Rechts München am 28.10.2022

Fünfmal werden die Münchner OMAS auf die Straße gehen, um gegen Hass und Hetze, für Mut statt Wut zu demonstrieren. Auftakt war am 28. Oktober auf dem Stachus.
Erstmals riefen wir auf zu einem Demo-Marsch zusätzlich zu einer stationären Kundgebung, zeigten dabei unser neues Banner, unsere Westen und Schilder mit dem Motto unserer Herbst-Aktion: „Mut statt Wut“ und „Herz statt Hetze“. Laut mit Kochtöpfen klappernd und unsere Losungen rufend zogen wir über die Sonnenstraße und den Oberanger.
Auf Handzetteln verteilten wir unsere Aufforderungen an die Münchner*innen:
– Misch Dich ein. Zeig Zivilcourage
– Herz statt Hetze
– Mut statt Wut
– Aufstehen, Hinsehen, Nazis im Weg stehen.
In der Sendlinger Straße suchten wir das Gespräch mit Passant*innen. Vor allem junge Leute reagierten anerkennend auf unsere Aktion, und wir konnten neue Mitstreiterinnen gewinnen.
Nächste Demo mit demselben Verlauf am Freitag, 4. November: 14.30 Uhr ab Stachus, 15.30-16.30 Uhr Sendlinger Straße 8.

 

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