
Odeonsplatz 9.11.25 (c) OgRM
Am 9. November belegten die OMAS GEGEN RECHTS den Odeonsplatz, früher ein Kult-Ort der Nationalsozialisten, mit ihrer Kundgebung zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938. Achtzig Teilnehmer*innen waren angemeldet; 160 bis 200 sind gekommen. Die OMAS boten Reden zur Geschichte des deutschen Versagens beim Verbrechen an den Juden. Und sie beschworen den Auftrag des Grundgesetzes, die Demokratie und den Rechtsstaat gegen ihre Feinde zu schützen. Berührende Gedichte der jüdischen Dichterin Rose Ausländer bewegten das Publikum ebenso wie persönliche Familiengeschichten, in denen Angehörige als Täter oder Opfer vorkamen. Einige OMAS traten mit kurzen Statements erstmals im öffentlichen Raum auf die Bühne. Die Botschaft der OMAS ist klar: Wir dürfen gefährliche Entwicklungen nicht übersehen, dürfen nicht schweigen, müssen aus der Geschichte lernen. Demokratie muss immer wieder neu belebt und gelebt werden. Die Würde jedes Menschen ist unantastbar.
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- Odeonsplatz 9.11.25 (C) OgRM
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