Veranstaltung „(Ohn)Macht: Wie Betroffene rechter Gewalt gegen das Vergessen kämpfen“

 

Am 5.11.22 fand im NS-Dokumentationszentrum München zu diesem Thema ein wichtiges Podiumsgespräch in Kooperation mit dem Münchner Forum für Islam statt. Wir waren beeindruckt und berührt, wie sich die Betroffenen inzwischen über religiöse Unterschiede und regionale Entfernungen hinweg zusammenschließen und einander unterstützen.  Das Engagement des NS-Doku-Zentrums bestätigt das Anliegen der Omas gegen Rechts, dass Betroffenen rechter Gewalt Raum, Zeit und das Wort erteilt werden: Samet Leyla, Sibel Leyla, Armin Kurtovic und Naomi Henkel-Guembel. Bisher mussten wir erleben, dass im Zusammenhang mit den rassistischen Anschlägen in München 2016 (Olympia Einkaufszentrum), Halle 2019 und Hanau 2020 eher die Täter im Vordergrund standen.

Wir von den Omas gegen Rechts wollen die Betroffenen in ihren Anliegen weiterhin unterstützen.

Ihre Forderungen:

-Verankerung des Jahrestages (22. Juli) im kollektiven Gedächtnis der Münchnerinnen und Münchner

-Eigenverantwortliche Gestaltung des Gedenktages

-Mietfreier Raum als Treffpunkt für Betroffene und Unterstützer:innen

-den Tatort im Sinne eines würdigen Gedenkens neu einrichten (am Tatort befindet sich nach wie vor ein McDonald’s)

-Gräber, die über den Tod der Angehörigen hinaus bestehen und gepflegt werden

Eva Heinloth

Eva Winterer

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