Friedensdemonstration auf dem Königsplatz am 2.3.2022

 

Auf einer beeindruckenden Friedensdemonstration auf dem Königsplatz in München am 2.3.2022, demonstrieren 45.000 Menschen ihre Solidarität mit der Ukraine und fordern Putin lautstark auf, diesen sinnlosen Krieg in der Ukraine sofort zu beenden. Allen Redner*innen, u.a. Dieter Reiter, Markus Söder, Ilse Aigner, Charlotte Knobloch, Bernhard Stiedl, Katharina Schulze und dem ukrainischen Generalkonsul Yuriy Yarmilko, war das Entsetzen über Putins sinnlosen Krieg in die Gesichter geschrieben. Alle verurteilen den Angriff auf das ukrainische Volk aufs schärfste und fordern Putin auf, diesen sinnlosen, furchtbaren Krieg sofort zu beenden.

Weitere Bilder und Informationen über die Friedensdemonstration in München findet ihr unter:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-koenigsplatz-demo-ukraine-bilder-1.5540131

Menschenkette für Samstag, 26.2.2022, ABGESAGT!

Angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine sagt das Bündnis “#GemeinsamSolidarisch – Rote Linie Gegen Verschwörungsideologien” die für kommenden Samstag, den 26.02.2022, angesetzte Menschenkette ab. Die Bilder aus der Ukraine bestürzen uns zutiefst und wir setzen uns für eine schnelle, friedliche Lösung ein.❗️

„#GemeinsamSolidarisch – Rote Linie gegen Verschwörungsideologien“

Am Samstag, 26.02.2022 um 14:00 Uhr, findet die Aktion „#GemeinsamSolidarisch – Rote Linie gegen Verschwörungsideologien“ statt. Mit einer Menschenkette um den Münchner Altstadtring soll eine klare Abgrenzung (rote Linie) gegen Verschwörungsideologien symbolisiert werden. Das Bündnis wurde von jungen Menschen der Zivilgesellschaft initiiert. Es soll ausgehend vom Altstadtring eine Menschenkette gebildet werden. Sollte sich herausstellen, dass mehr Menschen kommen als erwartet, kann spontan und formlos auf den Mittleren Ring umgemeldet werden. Zur Sicherstellung der Mindestabstände und der bildlichen Umsetzung der „Roten Linie“ bekommen alle Teilnehmenden ein zwei Meter langes rotes Band in die Hand. Wir Omas gegen Rechts sind dabei und treffen uns am Samstag, 26.2.22, 13.55 Uhr vor der Theatinerkirche am Odeonsplatz

„München wird sichtbar“ am 10.2.2022

Etwa 1000 Menschen haben sich am Odeonsplatz versammelt, um mit Kerzen und Handylampen sichtbar zu machen, wie wichtig ihnen Demokratie, Vernunft und Respekt gerade in Pandemie-Zeiten sind. Es entstehen einzigartige Lichtbilder, in der Mitte der Schriftzug

„ZUSAMMENHALT“

München Omas gegen Rechts sind dabei. Zwei junge Frauen wenden sich an die OMAS und sagen, dass es für sie ein Qualitätssiegel von Demonstrationen ist, wenn sich Omas gegen Rechts beteiligen.

 

 

Mahnwache der OMAS GEGEN RECHTS MÜNCHEN zum Gedenken an die NS-Opfer

Am Donnerstag, 27.1.22 von 16 -18 Uhr erinnern die Omas gegen Rechts München mit einer Mahnwache in der Sendlinger Straße 8 an die Opfer des Nationalsozialismus. Anlass ist der Holocaust-Gedenktag, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27.1.1945.

„Ja zur Demokratie, laut und sichtbar“ ist das Motto der Omas gegen Rechts. Laut sind sie nicht beim Gedenken an die Opfer des NS-Terrors, doch sichtbar wollen sie sein, während viele andere Gedenkveranstaltungen am 27. Januar im virtuellen Raum stattfinden.

Demokratie braucht Erinnerung. Die Omas gegen Rechts hoffen, mit der Veranstaltung einen würdigen Beitrag gegen das Vergessen leisten zu können.

Herzliche Einladung zur Beteiligung!

Omas gegen Rechts online bei der Freiwilligen Messe München am 23.1.2022

Banner Münchner FreiwilligenMesse

Die Omas gegen Rechts in München sind dieses Jahr bei der Freiwilligen Messe München am 23.1.2022 online vertreten. Unser virtueller Messestand ist am

Sonntag, 23.1.2022, von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr online.

Bitte loggen Sie sich über die Website der Freiwilligen Messe München ein, Sie werden dann ab 12.30 Uhr in den virtuellen Raum der Omas gegen Rechts weitergeleitet. Wir freuen uns sehr über interessierte Besucher und auf gleichgesinnte Frauen, die uns bei unseren vielfältigen Aktionen, wie Demos, Mahnwachen, Gedenkfeiern, Erinnerungsarbeit und auch organisatorisch aktiv unterstützen. Besonders freuen wir uns über Mitstreiterinnen, die sich in den sozialen Netzwerken und Medien engagieren.

Bereits seit ein paar Tagen gibt es auf der Website der Freiwilligen Messe München einen Trailer, Bilder und Informationen über die Aktivitäten und Aktionen der Omas gegen Rechts.

www.muenchner-freiwilligen-messe.de

 

Offener Brief an die Landesregierung Bayern zum Thema: Umzug der Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft an der Hintermeierstraße München

In der SZ vom 26. Dezember wurde ein Bericht veröffentlicht (www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fluechtlingspolitik-arbeiterwohlfahrt-wohnungsamt-1.5495972), wie Geflüchtete, Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft an der Hintermeierstraße, ihre Unterkunft verlassen mußten, um neu eingetroffenen afghanischen Ortskräften Platz zu machen.  Die Art und Weise des Umgangs mit Schutzbedürftigen durch die bayerischen Behörden hat die Omas gegen Rechts empört und dazu gebracht, den folgenden Text als offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Herrn Söder und den bayerischen Innenminister Herrn Herrmann zu schreiben:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
sehr geehrter Herr Söder,
sehr geehrter Herr Innenminister,
sehr geehrter Herr Herrmann,

im Sommer hieß es aus dem bayerischen Innenministerium, daß Bayern zu seiner Verantwortung bei der Unterbringung der afghanischen Ortskräfte steht. Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit, daß auch in dem Bundesland, in dem wir wohnen, afghanische Ortskräfte aufgenommen werden. Nun müssen wir mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, daß hier die einen Schutzbedürftigen gegen die anderen Schutzbedürftigen ausgespielt werden, wie das in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung geschildert wird. Demnach mußte die Unterkunft überstürzt geräumt werden, ohne Rücksicht auf die Situation der dortigen Bewohnerinnen und Bewohner, auf deren gewachsene Sozialkontakte und die entstandenen Freundschaften der Kinder. Gemäß der Berichterstattung ist diese Entscheidung gefallen, ohne daß man zuvor mit der Stadt München Kontakt aufgenommen hat, um eine andere Lösung zu finden.

Wir können nicht glauben, daß es weder in München noch sonstwo in Bayern eine Unterkunft gegeben hätte, in der die afghanischen Ortskräfte Aufnahme hätten finden können, ohne daß dafür in derart zynischer Weise andere Schutzbedürftige aus ihrer Unterkunft vertrieben werden müssen. Einen menschlichen Umgang mit traumatisierten Menschen stellen wir uns anders vor!

Von Ihnen als den obersten Repräsentanten Bayerns und den politisch Verantwortlichen erwarten wir, daß Sie bei Ihren nachgeordneten Behörden dafür sorgen, daß sich eine solche Vorgehensweise in Bayern nicht wiederholt.

Omas gegen Rechts München

München, 3. Januar 2022

Gedenkfeier zum Jahrestag des tödlichen Brandanschlags auf die Diskothek „Liverpool“ 7.1.1984

Die Antisexistische Aktion München (Asam) lud ein zu einer Gedenkkundgebung am Ort und Jahrestag des Terrorattentats in der Schillerstraße. In mehreren Reden wurde der getöteten Corinna Tartarotti gedacht, darüber hinaus des am 7.1.2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannten Oury Jalloh. Beides waren keine Einzelfälle. Die Liste der Anschläge von Rechten in München ist lang, und in derselben Polizeizelle in Dessau kamen auch andere ums Leben. Opfer und Hinterbliebene mussten in der Regel lange Jahre gegen Vertuschung oder falsche Ermittlungsfährten kämpfen.
Ab 2023 soll das Gedenken an Corinna Tartarotti an ihrem Todestag 27.4. bei ihrem Grab auf dem Sendlinger Friedhof stattfinden.

 

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