„München wird sichtbar“ am 10.2.2022

Etwa 1000 Menschen haben sich am Odeonsplatz versammelt, um mit Kerzen und Handylampen sichtbar zu machen, wie wichtig ihnen Demokratie, Vernunft und Respekt gerade in Pandemie-Zeiten sind. Es entstehen einzigartige Lichtbilder, in der Mitte der Schriftzug

„ZUSAMMENHALT“

München Omas gegen Rechts sind dabei. Zwei junge Frauen wenden sich an die OMAS und sagen, dass es für sie ein Qualitätssiegel von Demonstrationen ist, wenn sich Omas gegen Rechts beteiligen.

 

 

Mahnwache der OMAS GEGEN RECHTS MÜNCHEN zum Gedenken an die NS-Opfer

Am Donnerstag, 27.1.22 von 16 -18 Uhr erinnern die Omas gegen Rechts München mit einer Mahnwache in der Sendlinger Straße 8 an die Opfer des Nationalsozialismus. Anlass ist der Holocaust-Gedenktag, der Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau am 27.1.1945.

„Ja zur Demokratie, laut und sichtbar“ ist das Motto der Omas gegen Rechts. Laut sind sie nicht beim Gedenken an die Opfer des NS-Terrors, doch sichtbar wollen sie sein, während viele andere Gedenkveranstaltungen am 27. Januar im virtuellen Raum stattfinden.

Demokratie braucht Erinnerung. Die Omas gegen Rechts hoffen, mit der Veranstaltung einen würdigen Beitrag gegen das Vergessen leisten zu können.

Herzliche Einladung zur Beteiligung!

Omas gegen Rechts online bei der Freiwilligen Messe München am 23.1.2022

Banner Münchner FreiwilligenMesse

Die Omas gegen Rechts in München sind dieses Jahr bei der Freiwilligen Messe München am 23.1.2022 online vertreten. Unser virtueller Messestand ist am

Sonntag, 23.1.2022, von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr online.

Bitte loggen Sie sich über die Website der Freiwilligen Messe München ein, Sie werden dann ab 12.30 Uhr in den virtuellen Raum der Omas gegen Rechts weitergeleitet. Wir freuen uns sehr über interessierte Besucher und auf gleichgesinnte Frauen, die uns bei unseren vielfältigen Aktionen, wie Demos, Mahnwachen, Gedenkfeiern, Erinnerungsarbeit und auch organisatorisch aktiv unterstützen. Besonders freuen wir uns über Mitstreiterinnen, die sich in den sozialen Netzwerken und Medien engagieren.

Bereits seit ein paar Tagen gibt es auf der Website der Freiwilligen Messe München einen Trailer, Bilder und Informationen über die Aktivitäten und Aktionen der Omas gegen Rechts.

www.muenchner-freiwilligen-messe.de

 

Offener Brief an die Landesregierung Bayern zum Thema: Umzug der Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft an der Hintermeierstraße München

In der SZ vom 26. Dezember wurde ein Bericht veröffentlicht (www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-fluechtlingspolitik-arbeiterwohlfahrt-wohnungsamt-1.5495972), wie Geflüchtete, Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft an der Hintermeierstraße, ihre Unterkunft verlassen mußten, um neu eingetroffenen afghanischen Ortskräften Platz zu machen.  Die Art und Weise des Umgangs mit Schutzbedürftigen durch die bayerischen Behörden hat die Omas gegen Rechts empört und dazu gebracht, den folgenden Text als offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten Herrn Söder und den bayerischen Innenminister Herrn Herrmann zu schreiben:

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
sehr geehrter Herr Söder,
sehr geehrter Herr Innenminister,
sehr geehrter Herr Herrmann,

im Sommer hieß es aus dem bayerischen Innenministerium, daß Bayern zu seiner Verantwortung bei der Unterbringung der afghanischen Ortskräfte steht. Für uns ist das eine Selbstverständlichkeit, daß auch in dem Bundesland, in dem wir wohnen, afghanische Ortskräfte aufgenommen werden. Nun müssen wir mit Entsetzen zur Kenntnis nehmen, daß hier die einen Schutzbedürftigen gegen die anderen Schutzbedürftigen ausgespielt werden, wie das in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung geschildert wird. Demnach mußte die Unterkunft überstürzt geräumt werden, ohne Rücksicht auf die Situation der dortigen Bewohnerinnen und Bewohner, auf deren gewachsene Sozialkontakte und die entstandenen Freundschaften der Kinder. Gemäß der Berichterstattung ist diese Entscheidung gefallen, ohne daß man zuvor mit der Stadt München Kontakt aufgenommen hat, um eine andere Lösung zu finden.

Wir können nicht glauben, daß es weder in München noch sonstwo in Bayern eine Unterkunft gegeben hätte, in der die afghanischen Ortskräfte Aufnahme hätten finden können, ohne daß dafür in derart zynischer Weise andere Schutzbedürftige aus ihrer Unterkunft vertrieben werden müssen. Einen menschlichen Umgang mit traumatisierten Menschen stellen wir uns anders vor!

Von Ihnen als den obersten Repräsentanten Bayerns und den politisch Verantwortlichen erwarten wir, daß Sie bei Ihren nachgeordneten Behörden dafür sorgen, daß sich eine solche Vorgehensweise in Bayern nicht wiederholt.

Omas gegen Rechts München

München, 3. Januar 2022

Gedenkfeier zum Jahrestag des tödlichen Brandanschlags auf die Diskothek „Liverpool“ 7.1.1984

Die Antisexistische Aktion München (Asam) lud ein zu einer Gedenkkundgebung am Ort und Jahrestag des Terrorattentats in der Schillerstraße. In mehreren Reden wurde der getöteten Corinna Tartarotti gedacht, darüber hinaus des am 7.1.2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannten Oury Jalloh. Beides waren keine Einzelfälle. Die Liste der Anschläge von Rechten in München ist lang, und in derselben Polizeizelle in Dessau kamen auch andere ums Leben. Opfer und Hinterbliebene mussten in der Regel lange Jahre gegen Vertuschung oder falsche Ermittlungsfährten kämpfen.
Ab 2023 soll das Gedenken an Corinna Tartarotti an ihrem Todestag 27.4. bei ihrem Grab auf dem Sendlinger Friedhof stattfinden.

 

Münchner Omas gegen Rechts bei der Demo München-solidarisch auf dem Odeonsplatz 5.1.2022

„Wir kämpfen gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft, der nach dem Einzug der AfD in viele Parlamente deutlich wurde und noch mehr in den jüngsten Demonstrationen der Querdenker und Gegner der Corona-Maßnahmen. Wir ältere Frauen wollen ein Beispiel sein für diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die glauben, sie haben keine Stimme. Wir wollen alle ermutigen, ihre Stimme für den Erhalt der Demokratie zu erheben. Alt sein heißt nicht stumm sein – ist unser Motto. Vernünftig und demokratisch denken heißt auch nicht: Stumm bleiben. Es ist so wichtig, dass die demokratisch und solidarisch gesinnte Mehrheit Flagge zeigt gegen die Lautsprecher von Rechts. Wir wollen nicht tatenlos zusehen, wie die Stimmung auf den Straßen und in den Sozialen Medien immer aggressiver wird, wie die Demokratie mit Füßen getreten wird.“

Auszug der Rede von Lisa für Omas gegen Rechts auf der Demo München-solidarisch am Odeonsplatz am 5.1.2022

Demonstration am Mittwoch, 5.1.2022, 18.00 Uhr am Odeonsplatz

Angemeldete Demonstration von „München solidarisch!Ein neues Bündnis gegen die Querdenken-Bewegung“. Getrieben von der Empörung über die in München stattfindenden „Spaziergänge“ der von Rechten unterwanderten Querdenkerbewegung, formierte sich unter dem Namen „München solidarisch“ ein breites und loses Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Parteien und Einzelpersonen.

Um Querdenker*innen nicht weiter unsere Münchner Innenstadt zu überlassen, ist für Mittwoch, 5.1.2022, eine Demonstration am Odeonsplatz angemeldet.

Treffpunkt der Omas gegen Rechts ist der Eingang zum Hofgarten (innen) um 17.45h.

„Kein Geld für rechten Hass“

„KEIN GELD FÜR RECHTEN HASS“

Die Münchner Omas gegen Rechts beteiligen sich an der Aktion der Lichterkette e.V.

„Kein Geld für rechten Hass“.

Nach dem Wiedereinzug der AfD in den neuen Bundestag könnte die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) einen Anspruch auf Finanzierung durch Steuergelder haben, weil es trotz Warnungen und Kampagnen zu keiner Regelung der Finanzierung für Parteistiftungen kam. Das rächt sich jetzt: Die DES soll zwar das bürgerliche Antlitz der AfD sein, aber in Wirklichkeit könnte sie durch Wissenschaftsförderung und Stipendien antidemokratische, ausgrenzende und rechtsradikale Positionen salonfähig machen.

Wir fordern: Keine Millionenbeträge an Steuergeldern für rechten Hass

Mit der lokalen Aktion „Kein Geld für rechten Hass“, fordern wir in offenen Briefen unsere Bundestagsabgeordneten auf, sich rasch für ein neues Stiftungsgesetz einzusetzen und zu verhindern, dass zukünftig rechte Ideologien mit Steuergeldern finanziert werden.

„Alt sein heißt nicht stumm sein“ – politisches Engagement im Ruhestand

Ausgerichtet von Senioren Volkshochschule München
N170006 – Online

Freitag, 3. Dez. 2021, 18:00 bis 21 Uhr; 10 / 5€

In Zeiten von demografischem Wandel und sozialstaatlichem Umbau werden Ältere aufgefordert, auch im Ruhestand mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Politik und Wissenschaft interessieren sich mehrheitlich für die sozialen und karitativen Aktivitäten älterer Menschen, während ihr politisches Engagement kaum Berücksichtigung findet. Die Veranstaltung möchte als Beispiel von herausragendem politischem Engagement die Aktions-Initiative „Omas gegen Rechts“ vorstellen und mit dem Autor Dr. Sven Schwabe sowie der Seniorenbeirätin Dr. Ingrid Seyfarth-Metzger besondere Formen der gesellschaftlichen Mitverantwortung von Älteren diskutieren.

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